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29.03.2017

Tansania: Kirche will Verfolgung von Menschen mit Albinismus stoppen

Animistische Glaubenspraxis geht bis zum Mord

(EMW/lwi). Eine Diözese der lutherischen Kirche Tansanias (ELCT) hat einen neuen kirchlichen Dienst gegen die Verfolgung von Menschen mit Albinismus eingerichtet. Bischof Dr. Emanuel Makalla von der East of Lake Victoria Diocese erklärte, dass seine Kirche die Verfolgung oder Ausgrenzung von Menschen mit Albinismus nicht tolerieren könne.

Ursache von Albinismus ist ein vererbter Gendefekt der in allen Teilen Afrikas vorkommt, aber in Tansania recht weit verbreitet ist. Menschen mit Albinismus werden häufig verfolgt, da sie aufgrund ihres andersartigen Aussehens angeblich Unglück bringen sollen. Sie sind der Gefahr von Ritualmorden ausgesetzt, da ihre Körperteile als wirkungsvolle (Zauber-)Medizin gelten und von so genannten „witch doctors“ (Hexendoktoren) begehrt werden.

In einem Bericht weist die Diözese darauf hin, dass viele Menschen im Gebiet des Victoriasees in Ostafrika nach wie vor ihren traditionellen Glauben praktizieren und dem Animismus anhängen. „Einige Menschen gehen immer noch zu Zauberdoktoren und befolgen ihre Ratschläge. Das führt oft zu Gewalt gegen Frauen und Kinder. So werden zum Beispiel ältere Frauen mit roten Augen als Hexen angesehen und laufen Gefahr, getötet zu werden", heißt es im Bericht.

„Die Verfolgung von Menschen mit Albinismus verstößt gegen die Menschenrechte. Diese Haltung gründet in Ignoranz, Korruption und fehlendem Gottvertrauen", sagte Bischof Makalla in einem Gespräch mit der Lutherischen Welt-Information.